Leistungssport

Neue Kader 2019 / 20

Liebe Jugendliche,

die neuen Kader für 2019/20 stehen nun fest.

Kader 2019_20 männlich

Kader 2019_20 weiblich

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen ausscheidenden Jugendlichen für die gute Zusammenarbeit bedanken und euch alles gute für die schachliche Zukunft wünschen.

Die neuen Kaderanschreiben gehen (wenn mir alle neuen Adressen vorliegen) Ende Juli / Anfang August raus.

Im Herbst geht es dann wieder mit den beiden ersten Lehrgängen in Vorra los:

D2-D4 18.10.2019 20.10.2019
D1 / TaSi 25.10.2019 27.10.2019

Klaus Böse, Ref. f. LS

D1-Kader: Heißer Lehrgang zum Saisonende

Am Wochenende kamen 35 Kinder und einige Eltern zum letzten D1(/TaSi-Lehgang ins Schullandheim Vorra bei Nürnberg. In vier Gruppen wurden sie von den Trainern Lena Antczak und Constantin Blodig (beide Kelheim), Hans Brugger (Marktoberdorf), Jens Hermann (Bamberg)  und Johannes Pfadenhauer (Bindlach) intensiv unterrichtet. Aufgrund der Hitze wurde teiweise bereits früh um 7 mit den ersten Trainingseinheiten gestartet, damit es am Nachmittag etwas entspannter zugehen konnte. Jedoch ließen die Kinder auch dann nicht nach, das Fußball-, Tischtennis und Schnellschachturnier waren heiß umkämpft, sodass am Ende gleich sechs Spieler mit gleichwertiger Punktzahl auf dem Podest standen.

Außerdem wurden einige (anwesende) Kinder für ihr erfolgreiches Abschneiden bei der RAPID-Serie  und der DJEM geehrt. Die Siegerehrung nahmen der Vizepräsident des BSB Ingo Thorn und der 2. Vorsitzende der BSJ Hans Brugger vor.

Die Sieger des Schnellschachtuniers
Ehrung der erfolgreichsten Spieler der DJEM und RAPID-Serie.

DJEM Willingen 2019 – Jedes Jahr wieder ein tolles Erlebnis

Vier Bayern haben es auf der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft auf’s Treppchen geschafft. Jana Bardorz gewann Gold in der U16, Leonardo Costa (U12), Cédric Oberhofer (ODJM A) und Eric Navarro Jahnke (ODJM C) erzielten Silber.

Jetzt berichten sie über ihre Erfolge, die Meisterschaft und ausgesuchte Partien.

DJEM Willingen 2019 – Jedes Jahr wieder ein tolles Erlebnis

Alljährlich findet in den bayerischen Pfingstferien die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft, kurz DJEM, im Schach statt. Zu jeder Zeit eines der beeindruckendsten Turniere im Turnierkalender. In einem gut organisierten Turnier wird in den geschlossenen Altersklassen U10 bis U18, U10w bis U18w und in der offenen U25 jeweils um den deutschen Meistertitel gespielt. Für die geschlossenen Altersklassen müssen sich die bayerischen Kinder und Jugendlichen auf der Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaft qualifizieren, die alljährlich in den Osterferien in Bad Kissingen (Jungen) und Spalt (Mädchen) stattfinden. Die U25 ist in drei Gruppen, nach den jeweiligen Wertungszahlen der Schachspieler/innen aufgeteilt. Für Mitreisende und Trainer gibt es die Möglichkeit den Dabei-Cup zu spielen, der parallel zu den Runden stattfindet.

Die Unterbringung und der Spielort sind wie jedes Jahr das Sauerland Stern Hotel in Willingen, welches hervorragende Bedingungen bietet. Neben gutem Essen, bietet das Hotel eine kleines Schwimmbad und Sauna, während das örtliche Schwimmbad und Kino nicht weit entfernt sind. Nicht zu vergessen ist die Freizeithalle die jedes Jahr von der deutschen Schachjugend aufgebaut wird, mit Fußballkäfig, Tischtennisplatten, Kicker und zahlreichen Gesellschaftsspielen.

Außerdem werden Großmeistersimultane, Vorträge und Ausflüge zu den Attraktionen in der Umgebung angeboten. Für jeden sollte also etwas dabei sein.

Die deutschen Meisterschaften wurden am Vorabend der ersten Runde, wie jedes Jahr mit einer spektakulären Eröffnungsfeier eröffnet, in der auch die besten Jugendspieler des Vorjahres geehrt wurden und unter anderem der goldene Chesso verliehen wurde.

Dann ging es auch schon los. Alle Altersklassen spielen jedes Jahr zuschauerfreundlich in einem großen Turniersaal.

Aber nun zum Schachlichen. (von Cédric Oberhofer)

 

Jana Bardorz – Deutsche Meisterin U16w

Siegerehrung U16w – Jana Bardorz holt Gold

Die diesjährige DJEM war, wie auch die letzten Jahre (meine 5. Teilnahme), wieder ein gut organisiertes Mega-Turnier mit interessantem Rahmenprogramm, sehr guten Spielbedingungen und spannenden Partien. Ich bin in das Turnier sehr gut gestartet und war selbst überrascht, dass ich nach 5 Runden immer noch 100% hatte, was mir erst einmal einen guten Vorsprung brachte.

Nach zwei Remis und einer Niederlage ist das Feld wieder zusammengerückt, so dass die letzte Partie sehr spannend werden sollte. Zudem kam es noch zu einem Bayernduell, das sehr umkämpft war.

Insgesamt bin ich zufrieden mit meinen Partien und glücklich über das Endergebnis.

Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Website des TSV Rottendorf

https://www.tsv-rottendorf.de/unser-sportangebot/schach/2782-jugendschach-jana-bardorz-ist-deutsche-meisterin.html

Besonders zufrieden bin ich mit der Partie gegen Amina Fock (3. Runde).

Runde 3: Amina Fock (Berlin) vs. Jana Bardorz: nach 26….Sd3 gab Weiß auf.

Im Mittelspiel verbesserte Schwarz nach und nach seine Stellung und erlangte einen überwältigenden positionellen Vorteil, was die Gegnerin zu einer frühen Aufgabe veranlasste.

Fock, Amina – Bardorz, Jana [C55]

DJEM U16w (3) 10.06.2019

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.d3 b5 6.Lb3 Le7 7.c3 d6 8.0-0 0-0 9.h3 Sa5 10.Lc2 c5 11.Sbd2 Le6 12.Te1 Dc7 13.Sf1 Sc6 14.Sg3 h6 15.Sh2 d5 16.Df3 c4 17.dxc4 bxc4 18.exd5 Lxd5 19.Se4 Se8 20.Dg3 f5 21.Sd2 Ld6 22.Sdf1 e4 23.De3 Se5 24.Dd4 Sf6 25.Se3 Le6 26.g3 Sd3

0-1

 

(von Jana Bardorz)

 

Leonardo Costa – Deutscher Vizemeister U12

Ich finde den Ort Willingen sehr gut, auch die Freizeit (Rodelbahn, Schwimmbad, Freizeithalle). Das Essen war lecker und abwechslungsreich. Das Eröffnungsfeier hat mich auch überrascht.

Man konnte in Willingen nicht nur Schach spielen, sondern im Spieleraum auch z.B. Tischtennis spielen. Der Schachsaal war gut ausgestattet, sogar mit Getränken und Freiluftbereich.

Es gab viele Aktionen, sodass alle Spaß haben konnten.

Ich war motiviert und bin gut ins Turnier gestartet. Danach ließ ich mich in Zeitnot unter Druck setzen, sodass ich von den ersten 6 Runden, eine verlor und zwei Remis machte. Nebenbei habe ich das Blitzturnier mitgespielt und nahm am Freizeitprogramm in der eigens dafür vorhandenen Freizeithalle teil.

Dann standen zwei wichtige Partien an, in denen ich Gas gegeben habe und revanchierte mich gegen Marius Deuer (7. Partie).

Da viele Konkurrenten Remis spielten, hatte ich eine kleine Chance auf die vorderen Plätze und so habe ich nochmal gegen Matteo Metzdorf gewonnen (8. Partie).

Bei der letzten Partie war mir klar, dass ich gewinnen musste, um Deutscher Meister zu werden und wollte eine scharfe Eröffnung spielen. Nach Dd2 merkte ich, dass ich schlecht stand und musste in eine theoretische unangenehme Stellung eingehen. Aber am Ende verlor mein Gegner die Geduld und machte Fehler im Endspiel. Trotzdem konnte ich das vorteilhafte Endspiel nicht gewinnen. Im 45. Zug verpasste ich Txf2, das Turmfangmotiv gehörte ständig zu dieser Stellung dazu, aber ich habe diesen Kandidatenzug irgendwie nicht berücksichtigt. Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Turnier, da die anderen Teilnehmer sehr gut trainiert haben und vorbereitet waren.

Eigentlich hatte ich keine wirkliche schöne Partie, aber ich fand die in Runde 3 am besten da ich bis zum Ende nicht die Kontrolle verloren habe.

Costa, Leonardo (1933) – Guo, Ziming Philipp (1779) [B33]

DJEM (3.2), 10.06.2019 [Leonardo,pc]

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3 e5 6.Sdb5 d6 7.Lg5 a6 8.Sa3 b5 9.Sd5 Le7 10.Lxf6 Lxf6 11.c3 Lg5 12.Sc2 Le6 [ich dachte Le6 wäre ein Fehler und wollte probieren es zu widerlegen]

13.a4 bxa4 14.Txa4 a5 15.Lb5 Ld7 16.Sce3 [I]

16…Lxe3 17.Sxe3 Db8 18.Dd5 Se7 19.Lxd7+ Kxd7 20.Da2 Db5 21.Sc4 Sc6 22.0–0 Ke7 23.Td1 [Jetzt habe ich einfach einen großen statischen Vorteil.]

23…Thd8 24.Td5 Db7 25.h3 [Da3 wäre besser, zu spät bemerkt]

25…Tab8 26.Da3 Db3 27.Sxe5 Sxe5 28.Txe5+ Kd7 [Ich denke Kf8 wäre genauer. Mit folgender Variante: Dxb3 Txb3 Th5!? H6 einziger Ta2 Ta8 oder Tb8 und es wäre sehr schwer zu Gewinnen.]

29.Td5 Dxa3 30.bxa3 Tb3 31.c4 Tc3 32.e5 Ke7 33.Taxa5 Txc4 34.exd6+ Ke6 [ich dachte nach Ende dieser Variante könnte man gewinnen]

35.Te5+ Kf6 36.Tf5+ Kg6 37.Tfd5 Tc6 [Der Gegner hat Remis angeboten]

38.d7 Tc1+ 39.Kh2 Tc7 40.Ta6+ f6 41.Tad6 Ta7 42.Td3 Kf7 43.Kg3 Ke7 44.T6d4 Ta5 45.f4 Ta7 46.Kf3 g6 47.Kg3 [

Meine eigentliche Idee war es, den weißen Bauer auf f5 zustellen, damit der König nicht die Türme mit Ke6 stören kann und dann mit dem König den a Bauern begleiten.] [47.f5 Ta5 48.Td5 Ta4]

Nach 54….Tc7+muss sich Weiß entscheiden, auf welche Seite er seinen König in Sicherheit vor den schwarzen Türmen bringt.

47…Ke6 48.Kf3 Ke7 49.g3 Ke6 50.Ke3 Ke7 51.f5 g5

52.Kd2 Ta5 53.g4 Ta7 54.Kc2 Tc7+ 55.Kd2 [55.Kb2?? Tb8+ (55…Tb7+ 56.Ka2) 56.Ka2 Tc2+ mit Dauerschach!]

55…Ta7 56.a4 Ta6 57.Kc3 Ta7 58.Kb3 Tb7+ 59.Ka3 Ta7 60.Td5 Ta6 61.a5 Tc6 62.Kb4 Ta6 63.Kb5 Taa8 64.Td6 Tdb8+ 65.Tb6 Td8 66.Tb7

remis

(von Leonardo Costa, ergänzt)

Cédric Oberhofer – Deutscher Vizemeister ODJM A

Ich war dieses Jahr das erste Mal zu alt für die U18 und ging daher in der A-Gruppe der U25, an 3. gesetzt an den Start. Durchaus mit Ambitionen auf den Titel musste ich nach meinem Erstrundendsieg, gleich in der zweiten Runde gegen einen nominell schwächeren Gegner meine erste Niederlage einstecken. Danach schaffte ich drei, teilweise sehr schöne Siege am Stück und war wieder in der Spitzengruppe angekommen. Aus den nächsten drei Runden holte ich 2 Punkte aus drei Partien, spielte zweimal Remis und gewann einmal, wobei ich mich bei meinem zweiten Remis in der 8.Runde gerade so dem Partieverlust entkam. Damit stand ich mit 6 Punkten aus 8 Partien, vor der letzten Runde auf Platz 3. Ein Spieler hatte 6,5 Punkte aus 8 Partien und neben mir noch 4 andere 6 Punkte. So stand eine spannende Schlussrunde bevor, in der ich meine Partie überzeugend und mit einem schönen Angriff gewinnen konnte. Zudem verlor der Erste seine Partie gegen den topgesetzten FM Jasper Holtel aus Nordrheinwestfalen. Leider hatte dieser in der Endabrechnung ebenfalls mit 7 Punkten aus 9 Partien, die Nase aufgrund der besseren Feinwertung vorne, wodurch für mich „nur“ der zweite Platz blieb. Trotzdem bin ich mit dieser Platzierung durchaus zufrieden, erreichte ich doch das erste Mal das Treppchen bei einer deutschen Einzelmeisterschaft.

Abgerundet wurde die Meisterschaft noch mit einer glamourösen Siegerehrung am letzten Abend, in welcher die Sieger aller Altersklassen geehrt wurden.

Gratulation an dieser Stelle nochmal an alle deutschen Meister und Medaillengewinner, insbesondere an unsere bayerische Siegerin in der U16w, Jana Bardoz.

Die DJEM war dieses Jahr wieder ein tolles Erlebnis, wie die Jahre zuvor. Besonderes schön an dieser Meisterschaft ist, die Begegnung mit vielen Jugendlichen aus Bayern und aus dem Rest von Deutschland, die alle denselben Sport mit dem Schachspiel verfolgen. Neben Schach gibt es wie oben bereits erwähnt zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Ich würde diese Meisterschaft jeden weiterempfehlen der gerne Schach spielt und werde versuchen auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Danke möchte ich an die bayerische Delegation sagen, insbesondere an die Delegationsleiterin Ulrike Pfadenhauer, die alles gut organisiert hat für die bayerischen Nachwuchssportler.

Und an die Trainer vor Ort: Edin Pezerovic, Michael Prusikin, Max Hess, Hans Brugger, Alexander Hilverda und Stefan Scholz, die ihre Schützlinge gut betreut haben.

Oberhofer, Cédric (2243)  –  Terhuven, Patrick (2192) [B34]

ODJEM U25-A Willingen 2019 (9) [Cedric Oberhofer]

Hier ist die nach meiner Meinung meine beste Partie der DJEM 2019 in Willingen. Ich spielte in der offenen Meisterschaft der U25-Jährigen in der A-Gruppe. Es ist die letzte Runde, in der ich gegen Patrick Terhuven vom Krefelder Schachklub die weißen Steine führte. Vor der Runde hatte ein Spieler 6,5 Punkte und mein Gegner und ich waren in einem Verfolgerfeld von 4 Leuten mit jeweils 6 Punkten. Dadurch war mir klar, dass ich die letzte Runde unbedingt gewinnen musste um noch Chancen auf den Titel zu haben, welches mein Ziel war. 1.e4 c5 2.Sf3 g6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Auch gut möglich ist 4.Dxd4. Hier befinden wir uns in der beschleunigten Drachenvariante in der Sizilianischen Verteidigung. Hier fühlte ich mich wohl, da ich diese Eröffnung vorbereitet hatte und auch viel Erfahrung in dieser Eröffnung besitze. 4…Sc6 5.Sc3 5.c4 geht in den Maróczy-Aufbau über, der Weiß Raumvorteil und leichte positionelle Vorteile bietet. Ich wollte aber lieber eine schärfere Variante spielen. 5…Lg7 6.Le3 Sf6 7.Sxc6 Die Hauptvariante ist 7.Lc4. 7…bxc6 8.e5 Sg8 [ 8…Sd5 9.Sxd5 cxd5 10.Dxd5 Tb8 11.0-0-0 Nach Sd5 entsteht nach dem Bauernopfer eine sehr scharfe und offene Stellung. ] 9.f4 Sh6 10.Dd2 0-0 11.0-0-0 Die entgegengesetzten Rochaden sind ein typisches Merkmal der Dracheneröffnung. Während Weiß versucht den gegnerischen König am Königsflügel anzugreifen, versucht Schwarz den weißen König am Damenflügel anzugreifen. 11…d6 12.Lc4 Sf5 [ 12…dxe5?? 13.Dxd8+- ] 13.Lf2 c5!? Mein Gegner spielte bisher alle Züge relativ schnell, wodurch mir klar war, dass er noch in seiner Theorie war. Mich überraschte der Zug c5, hatte ich eher mit h5 gerechnet, um g4 zu verhindern. Die Idee von c5 ist dem Springer auf f5 noch ein zusätliches Feld auf d4 zu ermöglichen. [ 13…h5!? ] 14.h4 [ 14.g4?! Sd4 15.Lxd4? cxd4 16.Dxd4 Lxg4 17.Tde1 dxe5 Schwarz steht wegen seiner aktiveren Figuren und der besseren Bauernstruktur klar besser. Daher entschied ich mich den Angriff auf den König anders zu beginnen. ] 14…Lb7 15.e6 [ 15.h5!? Ist auch eine Möglichkeit den Angriff fortzusetzen, aber nach dxe5 16.De2 Db6 sah ich keine konkrete Fortsetzung. ] 15…Lxg2 [ 15…fxe6? 16.Lxe6+ Kh8 17.h5 ] [ 15…f6 16.h5 ] 16.exf7+ Kh8?! [ 16…Txf7! 17.Thg1 Lf3 18.Lxf7+ Kxf7 19.Tde1 unklar. Am Brett sah ich auch keine andere Option als Kh8, aber der Computer findet noch Txf7 für Schwarz und sieht die entstehende Stelung als unklar an. Weiß hat zwar mehr Material aber die schwarzen Figuren stehen aktiv. ] 17.h5! [ 17.Thg1 Lf3 18.Tde1 Tb8 unklar ]
(Diagramm)

Nach 17.h5. Weiß öffnet die h-Linie gegen den schwarzen Monarchen

Ich sah hier die Möglichkeit meinen Angriff fortzusetzen indem ich meinen Turm gegen den Läufer opferte. Auch wenn ich nicht alle Varianten bis ins letzte durchrechnen konnte, wollte ich die Linien auf den gegnerischen König weiteröffnen. 17…Lxh1 18.Txh1 gxh5 [ 18…h6 19.hxg6+- Sd4?? 20.Lxd4 cxd4 21.f5 dxc3 22.Txh6+ Lxh6 23.Dxh6# ] 19.Se4!? Hier entschied ich mich nach langem Überlegen für Se4 um meinen Springer über g5 in den Angriff einzuschalten, da der Springer auf c3 wenig machte. [ 19.Txh5! Sh6 20.Dd3+Ist noch ein bisschen besser als Se4. ] 19…Sh6 Nach langem Überlegen entschied sich mein Gegner hier für diesen Zug, nachdem seine Stellung wohl verloren ist. Besser wäre gewesen: [ 19…d5! 20.Lxd5 e6 21.Lxa8 Beide hatten wir d5 gesehen, welches wir in unsere Analyse danach feststellten. Wir waren uns beide einig das Weiß hier auch auf Gewinn stehen muss. Es wäre trotzdem noch die beste Idee
gewesen um die Koordination der weißen Figuren zu stören. ] 20.Sg5! Mein Springer steht nun sehr aktiv auf g5 und es drocht neben Se6 auf immer Dd3 nebst Dxh7 Matt. 20…Dc8 21.Le6! Df5 wird verhindert. 21…Da6 Nimmt der weißen Dame das d3 Feld weg. Daher suche ich mir ein anderes Feld auf der Diagonale b1-h7. [ 21…Db7 Sieht auf den ersten Blick wie ein gefärhlicher Doppelangriff auf den Bauern b2 und den Th1 aus. Aber es geht einfach: 22.Dd3!! Dxh1+ ( 22…Dxb2+ 23.Kd1 Db1+ 24.Ke2+-; 22…Lxb2+ 23.Kd1 Dxh1+ 24.Ke2+- ) 23.Kd2+- Und Schwarz kann in allen Varianten das Matt auf h7 nicht verhindern. ] 22.c3! Tab8 (Diagramm)

Nach 22….Tab8. Mit welchem Zug macht Weiß den Sack zu?

 

23.Dc2 Schwarz kann nichts gegen Dxh7# machen und gab daher auf. Leider reichte mir dieser Sieg, nicht zum Titel, da meine Konkurrenten nicht mitspielten. Aber es reichte mir trotzdem zu einem tollen 2.Platz und die Partie zeigt auch, das man im Schach immer mutig und auf Matt spielen sollte.

Hier der Link zum Ausdrucken: Cedric Oberhofer – Patrick Terhuven

 

(von Cédric Oberhofer)

 

 

 

Eric Navarro Jahnke – Deutscher Vizemeister ODJM C

Vom 8.6. bis 16.6. nahm ich an der Offenen Deutschen Jugendmeisterschaft U25 –C (bis 1400 DWZ) in Willingen teil. Ich startete mit einer DWZ von 1284 auf Rang 15.

An der DJEM war toll,dass das Hotel cool und groß war: Es gab ein Hotelschwimmbad, gutes Essen und geräumige Zimmer, so dass ich dort mit meinen Eltern und beiden Geschwistern übernachten konnte.

Zudem war das Turnier super oganisiert:

In der sogenannten „Freizeithöhle“, einer Halle, die zum Hotel gehörte, konnte man Tischtennis, Fußball, Federball oder Gesellschaftsspiele wie z.B. Werwolf, Monopoly, Orange Stories und Uno spielen.

Es wurde auch eine Exkursion zur Sommerrodelbahn in Willingen organisiert. Dort ging es rasant die Bahn hinunter.

Den Spielern konnten Brettnachrichten geschickt werden, die diese kurz vor Beginn der Partie ans Brett zugestellt bekamen. An einem Tag erhielt ich 4 (!) Brettnachrichten. Das hat mich wirklich motiviert.

Jeden Morgen zum Frühstück gab es den „Freibeuter“, eine Zeitung, in der das kommentiert war, was bei der DJEM passiert war, die beste Partie des Vortages vorgestellt wurde oder was am jeweiligen Tag anstand.

Die Partien der ersten 6 Bretter in der U25 ODJM- C wurden live im Internet übertragen. Sechs meiner neun Partien konnten live angeschaut werden.

Jeder Spieler hatte sein Profil mit Foto auf der DJEM-Seite. Dort standen die Ergebnisse, die immer sofort aktualisiert wurden.

Bei dem Turnier war es mir wichtig, viel Spaß zu haben. Deshalb verbrachte ich viel Zeit mit meinem Freund Noah Kamleiter. Das war anscheinend das Geheimrezept, denn ich wurde Zweiter! Dies bedeutete, dass ich bei der Siegerehrung auf die Bühne gerufen wurde.

Leider wurde die ODJM U25-C als letzte Kategorie geehrt. Das Warten erschien mir unendlich. Dann war es soweit. Ich wurde aufgerufen mit den Worten „Und auf dem 2. Platz, aus Bayern, aus Ingolstadt: Eric Navarro Jaaaahnke!!“

Vier Freunde und mein Bruder Leo bildeten einen Kreis um mich und begleiteten mich bis vor die Bühne. Musik wurde gespielt. Aufregend!

Als einer der Gewinner durfte auch ich zusammen mit anderen Preisträgern ein Spiel spielen: Unsere Gruppe spielte eine Blitzpartie (Kondi-Blitz) gegen den GM Andreas Heimann. Wir verloren leider, aber es machte Spaß – wie das ganze Turnier!

Ich fand es sehr spannend, wie mein Bruder Leo bei der U10 gespielt hat, wo er sogar den späteren deutschen Meister geschlagen hat!

Meine schönste Partie war die letzte – gegen Vanessa Fooß.

Hier die kritische Stellung, wo ich mit Schwarz dran war und den Punkt nach Hause bringen konnte. 

Nach 10. Se2. Mit welchem starken Zug gewinnt Schwarz?

Fooß, Vanessa (1296) – Navarro Jahnke, Eric (1284) [D30]

ODJM C Willingen (9, 3)

1. d4 d5 2. c4 e6 3. e3 Sf6 4. Sf3 c5 5. b3 Sc6 6. Sc3 cxd4 7. Sxd4 Lb4 8. Ld2 Sxd4 9. exd4 Da5 10. Se2 Se4 11. Lxb4 Dxb4+ 12. Sc3 Dxc3+ 13. Ke2 Db4 14. Ke3 O-O 15. Ld3 f5 16. f3 Sf6 17. Tc1 Te8 18. h4 e5 19. dxe5 Txe5+ 20. Kf4 Dd6 21. Kg5 f4+ 0-1
 
(von Eric Navarro Jahnke, Partie ergänzt)

Meisterschaftsgipfel in Magdeburg

 

Festung Mark – Spielstätte Eingang

von Kristin Braun. Vom 25.05. bis 02.06. fand in Magdeburg erstmals seit 90 Jahren wieder ein deutscher Meisterschaftsgipfel statt. Im Rahmen dieses Events wurden hauptsächlich die Deutschen Meisterschaften und die German Masters, ein Rundenturnier mit vielen Spitzenspielern Deutschlands, ausgetragen. Außerdem waren am ersten Wochenende die Deutsche Blitzmeisterschaft und am letzten Wochenende noch die Deutsche Amateurmeisterschaft (ehemals Ramada-Cup) und die Deutsche Pokalmeisterschaft.

In allen Turnieren war der Schachbund vertreten. Als Nummer 1 der Setzliste bei den German Masters der Damen startete Hanna Marie Klek, während Eduard Miller (beide SC Erlangen) sich durch seine Vizemeisterschaft im letzten Jahr für die German Masters der Herren qualifizierte. Bei den Deutschen Meisterschaften wollten Lukas Schulz (SC Erlangen), Reiner Heimrath (NT Nürnberg), Katharina Mehling (SpVgg Stetten) und Kristin Braun (SC Jäklechemie) die bayerischen Flaggen hochhalten. (Oder doch besser die Fränkischen? 😉)

Bevor die Teilnehmer der beiden Meisterschaften anreisten, fanden am Samstag die Blitzmeisterschaften statt. Hier konnte bei den Damen vor allem Melina Siegl (SW Nürnberg Süd) überzeugen. Nach einigen Anfangsniederlagen kam sie grandios ins Turnier zurück und konnte die letzten neun Runden am Stück gewinnen. In der Endabrechnung bedeutet das 13.5 von 21 Punkten und Platz 9. Die weiteren bayerischen Teilnehmer waren Olga Birkholz (SG Augsburg, 12 Punkte, Platz 13) und Karina Hofmann (SK Weiden, 6 Punkte, Platz 21).

Bei den Männern erreichte Thomas Kirchner (NT Nürnberg) mit 12.5/29 Punkten den 22. Platz, Manfred Heidrich (SC Forchheim) erreichte 8 Punkte und Platz 29.

Nach dem Turnier wurden im Rahmen der allgemeinen Eröffnungsfeier die Sieger der Blitzturniere geehrt. Die (ehemaligen) National- und Kaderspieler Marta Michna und Rainer Buhmann konnten die Meisterschaften für sich entscheiden. Daraufhin wurden die Startnummern für die German Masters ausgelost. Hanna und Eduard erwischten leider kein glückliches Händchen und zogen beide die Startnummer 5, was Doppelschwarz in den ersten beiden Runden bedeutet. Nachdem noch die Paarungen für die erste Runde der Deutschen Meisterschaften ausgelost waren, gab es dann ein Buffet und Getränke auf Kosten des Deutschen Schachbunds – was will man mehr? 😊

Spielstätte Festung Mark von innen

Am nächsten Tag ging es dann mit den Meisterschaften los. Die Runden der German Masters beginnen (mit Ausnahme der letzten Runde) täglich um 16 Uhr, die Deutschen Meisterschaften haben zusätzlich noch zwei Vormittagsrunden um 9.30 Uhr. Der im Gegensatz zu den vorherigen Meisterschaften sehr späte Rundenbeginn war einer der größten Kritikpunkte an der Organisation.

Gespielt wurde in der Festung Mark, einer alten Verteidigungsanlage. Die beiden Deutschen Meisterschaften spielten zusammen mit den German Masters in einem der kleineren Teile des Gebäudes, wodurch es allgemein an den Brettern und auch in den Gängen sehr eng wurde. Davon abgesehen bietet die Festung mit den alten Gewölben aber ein durchaus ansehnliches Ambiente.

Ab Mittwochabend wurde es in der Festung dann voller, als die Teilnehmer des Pokals und der DSAM anreisten. Auch hier waren einige bayerische Teilnehmer vertreten. Zu diesem Zeitpunkt waren bei den German Masters schon 4 Runden gespielt. Hanna liegt mit einem Sieg und zwei Remis in einem sehr ausgeglichenen Turnier (die Nummer 1 und 8 der Setzliste trennen nur 98 ELO-Punkte) im Mittelfeld. Eduard, der bei den Männern als klarer Außenseiter gestartet ist, konnte bereits zwei Remis verbuchen. Damit hat er das Ziel, nicht ohne Punkte nach Hause zu fahren schon erfüllt. 😊

Auch die Deutschen Meisterschaften hatten schon mehr als die Hälfte des Turnieres hinter sich. Die Teilnehmer hatten hier einen durchwachsenen Start. Katharina musste in der ersten Runde gleich gegen die Favoritin Marta Michna spielen – und verlor unglücklich. Davon konnte sie sich allerdings schnell erholen und liegt mit 3.5 Punkten aus 5 Runden aktuell auf Platz 3. Reiner (1.5 Punkte, Platz 27), Lukas (2 Punkte, Platz 24) und Kristin (2 Punkte, Platz 15) sind in der zweiten Hälfte des jeweiligen Feldes zu finden, wollen sich aber noch nach oben kämpfen.

In den letzten Runden heißt es also für alle nochmal Gas geben. Durch die parallel stattfindenden Turniere wurde man auf jeden Fall durch zahlreiche Kiebitze zusätzlich angespornt. Viel hat man von deren Partien allerdings nicht mitbekommen, da die etwa 300 Teilnehmer in einem anderen Teil des Gebäudes gespielt haben.

Katharina Mehling – 4. Siegerin der Fraueneinzelmeisterschaft

Eduard konnte in den letzten drei Runden noch ein Remis gegen die deutsche Nummer 1 Liviu-Dieter Nisipeanu holen. Drei Remis aus sieben Partien gegen die deutsche Spitze können sich auf jeden Fall sehen lassen, auch wenn (laut eigener Aussage) in manchen Partien noch mehr drin gewesen wäre. Bei Hanna war am Ende leider die Luft raus, auch sie konnte nur noch ein weiteres Remis holen, das aber immerhin gegen die spätere Siegerin Ketino Kachiani-Gersinska. Damit stehen am Ende 2.5 Punkte auf ihrem Konto.

Bei den Meisterschaften konnte sich Kristin mit einem kleinen Endspurt noch ins Mittelfeld vorarbeiten, sie steht am Ende mit 4.5 Punkten auf Platz 9. Lukas und Reiner hatten nach der achten Runde beide 3.5 Punkte gesammelt und mussten dadurch in der letzten Runde gegeneinander spielen. In einer spannenden Partie konnte Lukas sich schließlich durchsetzen und beendet das Turnier auf Platz 18, Reiner landete auf Platz 27.

Katharina stand vor der Runde auf Platz 5 – mit einem Sieg in der letzten Runde war vielleicht, je nach Ergebnissen der Konkurrentinnen, noch ein besserer Platz drin. Das ließ sie sich nicht zweimal sagen und gewann die letzte Runde verdient. Dadurch konnte sie noch einen Platz gewinnen und landete auf dem vierten Rang. Ein super Ergebnis, vor allem wenn man bedenkt, dass es ihre erste Deutsche Meisterschaft war – und mit etwas Glück sogar noch mehr drin gewesen wäre. Aber so wollen wir mal nicht sein. Herzlichen Glückwunsch, Kathi! 😊

Deutscher Meister wurde der Hamburger Niclas Huschenbeth, punktgleich mit Dimitrij Kollars. Bei den Frauen gewann Marta Michna, die schon die Blitzmeisterschaft für sich entscheiden konnte. Mal sehen, wen wir davon nächstes Jahr bei den German Masters wieder sehen werden.

Am letzten Abend wurden bei der Abschlussfeier die Sieger aller Turniere geehrt und Katharina, Hanna und Eduard konnten sich ihre Preisgelder abholen. Den symbolischen Scheck wird sich Katharina wohl an die Wand hängen, wer kann es ihr auch verübeln. 😉

Abendbuffet

Auch in der Deutschen Amateurmeisterschaft gab es einige nennenswerte bayerische Erfolge. Geehrt wurden jeweils die besten sieben Spieler einer Gruppe, sowie die beste Frau. In der Gruppe A (DWZ 2100-2299) erreichte Christian Schatz (SC Anderssen Nürnberg) den siebten Platz. Das gleiche schaffte Julian Weber (SC Erlangen) in der Gruppe F (DWZ 1200-1399). Beste Dame in der Gruppe F wurde Stefanie Birke (FC Nordhalben), sie erhält somit den Titel der Deutschen Amateurmeisterin. Den fünften Platz in der Gruppe G (DWZ 0-1199) erreichte Tizian Schwab (TV Großostheim).

Außergewöhnliche Feuershow

 

Die Meisterschaft konnte jeder bei der folgenden Abschlussgala ausklingen lassen. Nach den unterschiedlichen Siegerehrungen gab es Musik durch eine Live-Band und nach Einbruch der Dunkelheit sogar noch eine Feuershow. Da konnte man dann auch mal über das Chaos beim Buffet hinwegsehen, es ist wohl gar nicht so einfach, 400 hungrige Schachspieler zu versorgen.

Insgesamt war der Schachgipfel eine Veranstaltung, bei der wohl keiner bereuen wird, dabei gewesen zu sein. Ob er jedes Jahr in dieser Form stattfinden soll, sollten sich die Veranstalter aber nochmal überlegen. Die Qualität der Turniere, insbesondere der Meisterschaften und des Pokals, leidet offensichtlich darunter, dass sich die Turniere überschneiden.

Bericht von Kristin Braun, Bilder vom DSB

Erinnerung D2 bis D4 Lehrgang im Juni

Erinnerung zum D2 -D4 Kaderlehrgang der Bayerischen Schachjugend

Die Bayerische Schachjugend veranstaltet in der Sportschule Oberhaching einen D2 – D4 Kaderlehrgang vom 21. bis 23.06.2019.

Ort:                 SPORTSCHULE OBERHACHING

Im Loh 2         D – 82041 Oberhaching    Tel: +49(0)89-61384-0

Anreise:       Freitag, 21. Juni 2019 zwischen 17.15 Uhr und 17.45 Uhr

Abreise:       Sonntag, 23. Juni 2019 , nach dem Mittagessen (ca. 12.15 Uhr)

Trainer vor Ort: GM Michael Prusikin, IM Max Berchtenbreiter, IM Edin Pezerovic

Einladung: Einladung Kader D2_D4 Juni 2019

Achtung:     TaSi-Warteliste wird geführt.

Anmeldung: per Mail oder Telefon bis 1. Juni 2019

Einladung unter:  https://bayerische-schachjugend.de/d2-bis-d4-lehrgang-im-juni/

Unterstützt Svenja und Jana zur Wahl der Spielerinnen des Jahres!!

Etwa 27.000 Jugendliche spielen in Deutschlands Schachvereinen das königliche Spiel. Darunter auch viele, die bereits im Jugendalter zu den besten deutschen Schachtalenten zählen. Die herausragenden Sportler will die Deutsche Schachjugend jährlich mit dem Titel »Spieler/-in des Jahres« auszeichnen. Der Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler hat 20 Jungs und Mädels in vier Altersklassen nominiert.

Svenja Butenandt und Jana Schneider haben im letzten Jahr hervorragende Ergebnisse auf nationaler und internationaler Ebene erzielt. Zugleich zeichnet sie ihre gute Persönlichkeit und ihr Vorbildcharakter für unseren ganz jungen Kinder aus.

Ehre wem Ehre gebührt – unterstützt unsere beiden Mädels und  stimmt ab!

Kurzprotät von Jana

Kurzprotät von Svenja

Vorbereitungs-Lehrgang zur DJEM

LL Prusikin Michael
LL Pezerovic Edin
1 Adelhardt Lisa
2 Albayrak Berrek
3 Albayrak Nese Pinar
4 Alferova Ekaterina
5 Andrade Ruben
6 Arora Abhiraaj
7 Bauer Laura-Sofie
8 Costa Leonardo
9 Ding Tina
10 Duong Quang Bach
11 Gewondow Narek   (abgesagt)
12 Hetzner Hannes
13 Huber Benedikt
14 Khamenya Vitalia
15 Lichtenegger Katharina
16 Lohvinov Petro
17 Navarro Jahnke Leo
18 Prinzen Siri Marleen
19 Ponomarev Maximilian

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