Endrunde bayerische MM U14

Spannend wie lange nicht mehr gestaltete sich heuer die Endrunde in der Altersklasse U14. Am Ende setzte sich zwar der Favorit SC Erlangen auch ohne sein Spitzenbrett durch, bis zum Schluss hatten es aber alle Vereine auf der Hand, sich für die deutsche Meisterschaft in Magdeburg zu qualifizieren.

Runde 1: Kelheim und Erlangen legen vor

Kelheim ging schnell in Führung, als Michael Gold eine unglückliche Stellung von König und Dame zum Figurengewinn nutzen konnte. Vaterstetten konnte danach nur das Spitzenbrett für sich entscheiden, die Bretter zwei und drei gingen an Kelheim.
Knapp ging es auch in der anderen Begegnung zu, wo Erlangen an den beiden hinteren Brettern überzeugend punkten konnte, während Laurin Lohmann am Spitzenbrett für Leipheim erfolgreich war. Einen sicheren Sieg verschenkte Wilfried Wu an Brett zwei im Turmendspiel gegen Daniel Biedenbach, der sich trotz dreier Minusbauern noch ein Remis erkämpfte.

Runde 2: Erlangen sichert sich die Qualifikation, das Verfolgerduell endet unentschieden

Erlangen hatte in dieser Runde gegen Kelheim einen Lauf, lediglich am Spitzenbrett konnte Naum Aumüller mit seinem Remis gegen Tom Högner ein 0:4 vermeiden, die übrigen drei Bretter gingen verdient an Erlangen. Verbissen wurde in der zweiten Begegnung zwischen Leipheim und Vaterstetten gekämpft. Clemens Lerchl war an Brett zwei für Vaterstetten, Andy Sun an Brett vier für Leipheim erfolgreich, das Spitzenbrett endete remis.
Verbissen wurde an Brett drei zwischen Daniel Popovici und Andreas Hermann gekämpft, am Ende kam ein leistungsgerechtes Remis heraus.

Runde 3: Erlangen strauchelt gegen Vaterstetten, Kelheim reicht das Remis nicht

Für Spannung war gesorgt, man rechnete mit einem harten Kampf um Platz zwei zwischen Kelheim und Leipheim. Allerdings war Vaterstetten nicht bereit, die Punkte kampflos an Erlangen abzugeben. Zunächst schien alles auch für Erlangen zu laufen, als Marc Walders an Brett vier auch seine dritte Partie gewann. Auch im zweiten Kampf schien Leipheim das Rennen zu machen, Daniel Biedenbach und Linus Kirschner hatten ihre Partien schnell gewonnen.
Inzwischen wendete sich das Blatt zugunsten von Vaterstetten. Christian Kraftsik am Spitzenbrett gewann mehr und mehr die Oberhand, während an Brett drei Daniel Popovici einen wichtigen Bauern gewann. Wenig später waren die Partien für Vaterstetten gewonnen und auch an Brett zwei wendete sich das Blatt zugunsten von Vaterstetten.
Auch Kelheim kämpfte zumindest um das Mannschaftsremis, Naum Aumüller und Luca Koch gelang der Ausgleich.

Am Ende half das 2:2 keiner der beiden Mannschaften, da sich Vaterstetten mit dem überraschenden 3:1 gegen Erlangen  mit einem halben Brettpunkt Vorsprung den zweiten Platz sicherte.