Starke Ergebnisse abseits der Meisterklassen
Beim diesjährigen Schachgipfel in Dresden überzeugten nicht nur die Teilnehmenden der Meisterklassen. Auch zahlreiche bayerische Nachwuchsspielerinnen und -spieler sorgten in den offenen Wettbewerben für starke Leistungen und eindrucksvolle Resultate.
Deutsche Amateurmeister
In der A‑Gruppe (ELO 2100–2300) der DSAM gelang dem erst 16‑jährigen Tugrul Turel (SF München) ein außergewöhnlicher Erfolg: Er gewann alle fünf Partien und sicherte sich damit souverän den Turniersieg. Mit dieser Leistung überschritt er erstmals die ELO‑Marke von 2200 – ein wichtiger Meilenstein auf seinem sportlichen Weg. Gratulation!

Foto: Ingrid Schulz / DSB
Auch in der C‑Gruppe (ELO 1700–1900) gab es einen bayerischen Erfolg: Der 17‑jährige Thomas Rieder (TSV Ergoldsbach) holte 4,5 Punkte aus 5 Partien und sicherte sich damit den ersten Platz. Glückwunsch!
Deutscher Vizemeister im Blitz: Zarko Vuckovic
Ein besonderes Highlight setzte Zarko Vuckovic (SF Augsburg) bei der Deutschen Blitzmeisterschaft. Der Kadertrainer erzielte in 29 Partien 23,5 Punkte – eine beeindruckende ELO Performance von 2591. Damit wurde er Deutscher Vizemeister, knapp hinter Nationalspieler GM Rasmus Svane und vor GM Dennis Wagner, den Zarko im Turnier sogar besiegte. Eine herausragende Leistung!

Foto: Finn Engesser / DSB
Weitere bayerische Spitzenspieler/innen
Valentina Neumeier (SK Kelheim) durfte nach ihrem Bayerischen Vizemeistertitel 2025 in der Deutschen Frauenmeisterschaft (Kandidatinnen) starten. Nach gutem Auftakt musste sie eine Runde krankheitsbedingt aussetzen und konnte nicht ganz an ihre Bestform anknüpfen. Auch die bayerische Kadertrainerin Jana Bardorz war als amtierende Bayerische Meisterin im Turnier dabei. Sie spielte eine tolle erste Turnierhälfte mit 4/5 Punkten, musste sich im weiteren Turnierverlauf dann aber mit Platz 8 zufriedengeben. Es war für beide mehr drin, trotzdem ein kämpferisch starker Auftritt. Beide waren häufig unter den längsten noch laufenden Partien zu sehen.

Fotos: Roland Neumeier
Für die Deutsche Pokalmeisterschaft hatte sich Kaderspieler Viktor Ratushnyi (SC SW Nürnberg) qualifiziert. Im typischen K.o. Modus schaffte er es bis ins Halbfinale. Ein starkes Ergebnis!

Foto: Finn Engesser / DSB
Weitere Impressionen aus Turniersälen und Umgebung (von Roland Neumeier):




