Nachlese DVM 2025 aus bayerischer Sicht – die guten Ergebnisse von 2024 wurden übertroffen!

Schon 2024 erschienen die DVM-Ergebnisse außergewöhnlich gut. In 2025 noch eine Steigerung zu erleben, ist schon etwas Besonderes. Insgesamt traten 19 Teams (eines mehr als 2024) aus 14 bayerischen Vereinen an den verschiedenen Austragungsorten an. Bis auf die U20w, die ohnehin offen ausgetragen wird, wurden alle Altersklassen besetzt.

Am Ende sammelten die bayerischen Vertreter einen Deutschen Meistertitel, einen Vizetitel und insgesamt vier 3. Plätze ein. Und nicht nur in der Spitze waren die Teams erfolgreich. Nahezu alle teilnehmenden Vereine belegten Tabellenplätze in der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes und in einigen Fällen platzierten sich die Zweitplatzierten, Nachrücker oder Freiplatzinhaber vor den Bayerischen Mannschaftsmeistern der jeweiligen Altersklasse. Das ist ein Zeichen für hohe Qualifikationshürden in Bayern und Rahmenbedingungen, in denen „Konkurrenz das Geschäft belebt“. Es ist aber auch das Ergebnis von „flächendeckend“ guter Jugendarbeit. Anders als in so manchem Bundesland werden die Erfolge zudem nicht Jahr um Jahr von wenigen großen Schachvereinen errungen, die parallel mit vielen Mannschaften an den Start gehen. Sie verteilen sich im Gegenteil fast schon „gerecht“ über viele Bezirke und Regionen. Großstadtvereine sind ebenso vertreten wie Vereine in kleinstädtischen und ländlichen Regionen. In der Folge stehen immer wieder andere Vereine in den bayerischen und nun auch in den deutschen Siegerlisten.

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